• Presse Erklärung
    Internationale Gentechnikkonferenz in Brasilien mit Einigung in letzter Minute zu Ende gegangen

    Die 132 Mitgliedsstaaten der Konvention zur Biologischen Sicherheit haben sich auf Regeln geeinigt, wonach das Vorkommen von Gentechnik bei Lebens- und Futtermitteln im internationalen Handel gekennzeichnet werden muss. Bei großen Schiffsladungen mit Getreide, Ölsaaten und andere Futtermittel, müssen die Exporteure in Zukunft genau dokumentieren, ob und welche gentechnisch modifizierten Organismen darin vorkommen. "Damit ist für die Agrarmärkte eine wesentliche Informationslücke ...
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    Analyse des verabschiedeten Verhandlungstextes zu Artikel 18.2
    Dokumentierung von LMO-FFP im internationalen Handel Der Kompromisstext der Vertragsstaatenkonferenz zum Cartagena Protokoll zur Biologischen Sicherheit zum Artikel 18.2. baut auf auf den Vorschlag Brasiliens, der die Wende im Verhandlungsverlauf zu Beginn der Woche eingeleitet hat.


    Grundlegende Struktur


    1) Die Identitaet der GVO ist bekannt


    Statt fuer alle GVO im internationalen Handel von Nahrungs- und Futtermitteln die Kennzeichnung "enthaelt GVO" verbindlich vorzuschreiben, wird diese Kennzeichnung nur noch noetig fuer "genetisch modifizierte Organismen" (in Nahrungsmitteln), deren Identitaet bekannt ist.


    Damit muss diese Ware auch weiter dokumentiert ...

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    Dramatik kurz vor dem Ende der internationalen Gentechnikkonferenz
    Mexiko brueskiert alle anderen Staaten, indem die Delegation bei der Vertragsstaatenkonferenz zum Cartagena Protokoll, die in Curitiba/Brasilien stattfindet, einen muehsam errungenen Konpromiss in letzter Minute wieder in Frage stellt.

    Bei den Verhandlungen um die Identifizierungspflichten von Staaten bei dem Export von Nahrungs- und Futtermittel mit gentechnisch veraenderten Organismen hat die Delegation von Mexiko im Abschlussplenum einen Eklat hervorgerufen. Obwohl die Vorsitzende der Arbeitsgruppe, die norwegische Delegierte Birthe Ivars, die Sitzung  mit der stolzen Ankuendigung eroeffnete, dass sie eine Einigung praesentieren koenne, wie in Zukunft mit der Kennzeichnung gentechnisch ...
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    MOP3: Auf des Messers Schneide

    Kurz vor Ende der Konferenz über das Cartagena-Protokoll zu Biologischer Sicherheit (MOP3) ist keine Einigung abzusehen. Rund um die Uhr verhandeln die Delegierten auf Grundlage des brasilianischen Kompromisspapiers, das bei der Auszeichnung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Agrarprodukten für die Formulierung "enthält GVO" wirbt und zur Umsetzung eine seitens der NGOs stark kritisierte vierjährige Frist einräumt.

    Einige entscheidende Passagen der ...
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    Konfrontationen bei den internationalen Gentechnikverhandlungen in Curitiba spitzen sich zu
    Neuseeland wird zurueckhaltender, aber Paraguay uebernimmt Rolle eines neuen Bremsers

    Die internationalen Verhandlungen im Rahmen des Cartagena Protokolls zur Biologischen Sicherheit, die diese Woche in Curitiba/Suedbrasilien stattfinden, gehen in die Zielgerade. Waehrend Brasilien seinen harten Kurs gegen jede Form der Kennzeichnung gentechnisch veraenderter Nahrungsmittel bei Agrarexporten aufgegeben hat, blieb Neuseeland als einziges Land uebrig, das einer moeglichen Einigung entgegenstand.

    Die afrikanischen, asiatischen und europaeischen Mitgliedslaender dieser ...
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    Handelsrecht vor Umweltrecht? ? Die WTO ueberollt das Cartagena Protokol zur Biologischen Sicherheit
    Waehrend in Curitiba/Suedbraslien die 132 Mitgliedslaender der Konvention zur Biologischen Sicherheit ueber die Regeln verhandeln, wie man das Vorsorgeprinzip beim internationalen Handel mit Gentechnikprodukten sinnvoll umsetzen kann, sickern nach und nach Einzelheiten ueber eine Entscheidung des Schiedsgerichts der WTO durch. Jetzt wird deutlich, dass dieses WTO-Panel entschieden hat, dass sich die EU nicht auf das Cartagena-Protokoll zur Biologischen Sicherheit berufen kann, wenn die klagenden Parteien nicht Mitglied dieses internationalen Abkommens sind. Das trifft in diesem Fall mit den USA, Kanada und Australien zu.. Zu dieser Schlussfolgerung kommt das amerikanische Institut IATP (Institute for Agriculture and Trade Policy, Minneapolis), das eine Analyse des durchgesickerten vorlaeufigen Urteils vorgenommen hat.

    Das Cartagena Protokoll und die WTO stehen in einem Spannungsverhaeltnis. Schon in der Praeambel des Cartagena Protokoll heisst es, dass dieses Abkommen nicht so ausgelegt werden duerfe, dass es Verpflichtungen, die aus anderen Abkommen herruehren, veraendert. Das kann so interpretiert werden, dass das aeltere Abkommen, die WTO, Vorrang vor dem Cartagena Protokoll hat. Anderseits gesteht das Cartagena Protokoll jedem Land uneingeschraenkt zu, einen Sicherheitsstandard bei der Regulierung von ...
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    Streit in der Regierung von Lula da Silva
    Curitiba, 13. Maerz 2006. Zur Eroeffnung der Konferenz ueber das Protokoll von Cartagena zu Biosicherheit (MOP3) thematisierte der Gouverneur des Bundesstaates Paraná, Roberto Requi?o, den internen Streit der brasilianischen Regierung bezueglich ihrer Position zum Handel mit gentechnisch veraenderten Agrarprodukten. Nach Meinung von Gouverneur Requi?o gibt die brasiliansiche Regierung dem Druck seitens transnationaler Unternehmen nach, die ein spezifisches Interesse daran haben, Genprodukte ...
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    Unstimmigkeiten zu Beginn der UN-Konferenz zu Biosicherheit
    Protestbewegung macht mit Gegenkongress und Aktionscamps mobil
    In der südbrasilianischen Stadt Curitiba hat die größte UN-Umweltkonferenz seit der Rio+10 in Johannesburg vor knapp vier Jahren begonnen. Gut 5.000 Delegierte aus über 150 Staaten, Vertreter von Industrie- und Umweltverbänden sowie internationale Beobachter werden drei Wochen lang über Gentechnik und Biodiversität beraten. Zahlreicher noch ist die Protestbewegung gegen eine ökonomische Nutzung dieser Ressourcen präsent: Allein ein Aktionscamp des weltweiten Bauerndachverbands Via ...
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    UNO-Konferenzen zu Biosicherheit und biologische Diversität
    Von Andreas Behn (Rio de Janeiro, 4. März 2006, npl).- Es steht viel auf dem Spiel, wenn sich Mitte März Vertreter von über 100 Regierungen im brasilianischen Curitiba treffen und versuchen, verbindliche Regeln für den Umgang mit Gentechnik festzulegen.
    Für die einen geht es dabei um den Erhalt der Biodiversität, für andere um die Privatisierung, sprich Patentierung genetischer Ressourcen. Diskutiert werden komplizierte Fragen der Haftung beim Einsatz von Gentechnologie und in welcher Form die Verbraucher darüber informiert werden sollen. Besonders strittig ist der zukünftige Umgang mit der sogenannten Terminator-Technologie, die unfruchtbare Samen erzeugt und so die Bauern zwingt, immer wieder neues Saatgut zu kaufen.

    Die ...
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    Was steht bei der Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zur Biologischen Sicherheit in Curitiba auf dem Spiel?
    Zum aktuellen Stand der Verhandlungen über die Dokumentierungsverpflichtungen im Internationalen Handel mit gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln

    Die letzte Mitgliederversammlung der Konvention zur Biologischen Sicherheit wurde von Brasilien und Neu Seeland blockiert.

    Die Verhandlungen unter dem Cartagena Protokoll zur Biologischen Sicherheit zum Thema der Dokumentationsauflagen für Cargo-Lieferungen, die genetisch veränderte Ware enthalten könnten, kollabierten nach 5 Tagen intensiver und kontroverser Debatte. ...
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    Schlüsselfrage: Der internationale Handel mit gentechnisch veränderten Organismen
    Über den internationale Handel mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) verbreitet sich die Gentechnik in der Landwirtschaft und Ernährung unweigerlich weltweit. Die größten Agrarexporteure sind gleichzeitig die Hauptbetreiber von Gentechnik in der Landwirtschaft.
    US-Amerikanischer Mais wird von 160 Staaten importiert. Argentisches Soja ist ? zusammen mit brasilianischem und US-Soja - die weltweite Hauptsäule für die gesamte Fütterung in der intensiven Tierhaltung. Die Exportländer, die gentechnisch veränderte Organismen nutzen, sind nicht bereit darüber Auskunft zu erteilen, ob und welche gentechnischen Erzeugnisse in ihren Handelslieferungen sind. Was als Nahrungs- oder Futtergetreide gedacht ist, landet früher oder später als Saatgut auf den Feldern ...
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    Warum ist die Konferenz in Curitiba für den EED so wichtig?
    Der Erfolg der ländlichen Entwicklungsarbeit des EED wird durch den internationalen Handel mit gentechnisch veränderte Organismen gefährtet.
    Der Evangelische Entwicklungsdienst EED beobachtet in enger Zusammenarbeit mit 17 Partnerorganisationen aus Entwicklungsländern die Verhandlungen zur internationalen Gentechnikregulierung im Agrar- und Ernährungsbereich. Der Erfolg vieler Projekte der ländlichen Entwicklung, die in allen Kontinenten finanziell und durch Beratung vom EED unterstützt werden, hängt vom Ausgang dieser Verhandlungen ab. Der EED und seine Partner verfolgen ein Konzept der "standortgerechten Landwirtschaft". ...
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    CURITIBA ? FACTSHEET
    Hier einige Hintergrundsinformation und eine stichwortartige Einführung in wichtige Themen, die in Curitiba bei der Vertragsstaatenkonferenz anstehen.

    Die Konvention zur Biologischen Sicherheit (sog. Cartagena Protokoll) ist das völkerrechtliche Vertragswerk, das Regeln über den internationalen Verkehr mit gentechnischen Produkten im Agrar- und Ernährungsbereich aufstellt (grenzüberschreitender Transport, Handhabung, Umgang).

    Das Cartagena-Protokoll beinhaltet ...
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    Was steht in Curitiba bei der COP-MOP 3 zur Debatte?
    Zum aktuellen Stand der Verhandlungen über die Dokumentierungsverpflichtungen im Internationalen Handel mit gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln. Die letzte Mitgliederversammlung der Konvention zur Biologischen Sicherheit wurde von Brasilien und Neu
    Was steht bei der Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zur Biologischen Sicherheit in Curitiba auf dem Spiel? Die Verhandlungen unter dem Cartagena Protokoll zur Biologischen Sicherheit zum Thema der Dokumentationsauflagen für Cargo-Lieferungen, die genetisch veränderte Ware enthalten könnten, kollabierten nach 5 Tagen intensiver und kontroverser Debatte bei der letzen Vertragsstaatenkonferenz im März 2005 in Montreal. Die beiden Länder Brasilien und Neu Seeland haben die Gespräche ...
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    Die Agro-Gentechnik als Teil des internationalen Handelsregimes

    von Rudolf Buntzel, EED - Evangelischer Entwicklungsdienst

    Das internationale Regime des Handels mit Nahrungs-, Futtermitteln und verarbeiteten Agrarprodukten bestimmt die Diskussion, wie Gentechnik reguliert werden sollte. Über den Agrarhandel breitet sich die Gentechnik in der Landwirtschaft und Ernährung weltweit aus. Die Nationalstaaten sind in der Defensive.

    4.1. Die Bedeutung des internationalen Handelsrechts für die Entwicklungsländer bei der ...
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    Die bestehenden Regelungen internationaler Verträge zu GVO
    von Rudolf Buntzel, EED - Evangelischer Entwicklungsdienst

    Die politische Auseinandersetzung hat sich nach dem Inkrafttreten des Cartagena Protokolls zur Biologischen Sicherheit (CPB) verlagert: Weg von der Grundsatzfrage, ob ein Land überhaupt Gentechnik zulassen sollte, hin zu der Frage, wie die Gentechnik zu regulieren sei. Es gibt zwar keinen internationalen Vertrag, der das Recht auf die Null-Option konstatiert; aber es gibt auch keinen Vertrag, der zur Zulassung zwingt. Während für Organisationen der Zivilgesellschaft ...
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    Brasilien bereitet sich auf die COP 8 vor
    von Rudolf Buntzel, EED - Evangelischer Entwicklungsdienst

    Genau wie in Deutschland bereiten sich in Brasilien sowohl die Regierung als auch die Zivilgesellschaft auf das im Maerz in Curitiba stattfindenden Megaevent MOP 3/ COP 8 der Biodiversitaetskonvention vor.

    Dies ist in Brasilien diesesmal besonders wichtig, das es einerseits Gastgeberland ist, was besondere Verpflichtung aber auch Moeglichkeiten bedeutet, und weil es andererseits als eines ...
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  • Zähes Ringen in Brasilien
    Die 132 Signatarstaaten des Cartagena-Protokolls verständigten sich einstimmig auf die Umsetzung strengerer Richtlinien bis zum Jahr 2012. Als größter Bremser hatte sich Mexiko erwiesen, das möglicherweise entstehende Probleme mit den USA und Kanada aufgrund anderer Handelsabkommen geltend machte. NGOs begrüßten den erzielten Kompromiss, da insbesondere Entwicklungsländer, die noch über keine eigenen Überwachungslabors oder verlässliche Gentechnikgesetze verfügen, einen Teil der Risikoanalyse auf die exportierenden Länder abwälzen können.
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  • Presse Erklärung
    Internationale Gentechnikkonferenz in Brasilien mit Einigung in letzter Minute zu Ende gegangen
    Die 132 Mitgliedsstaaten der Konvention zur Biologischen Sicherheit haben sich auf Regeln geeinigt, wonach das Vorkommen von Gentechnik bei Lebens- und ...
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  • Deklarationspflicht verschoben
    Gentechnisch veränderte Produkte müssen im internationalen Handel erst vom Jahr 2012 an gekennzeichnet werden.
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  • GEN-Auszeichnung erst ab 2012
    MOP3 beschliesst in letzter Minute: Gentechnisch veränderte Produkte müssen erst vom Jahr 2012 an gekennzeichnet werden.
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  • Analyse des verabschiedeten Verhandlungstextes zu Artikel 18.2
    Dokumentierung von LMO-FFP im internationalen Handel Der Kompromisstext der Vertragsstaatenkonferenz zum Cartagena Protokoll zur Biologischen Sicherheit zum Artikel 18.2. baut auf auf den Vorschlag Brasiliens, der die Wende im Verhandlungsverlauf zu Beginn der Woche eingeleitet hat.
    Grundlegende Struktur 1) Die Identitaet der GVO ist bekannt Statt fuer alle GVO im internationalen Handel von Nahrungs- und Futtermitteln die Kennzeichnung ...
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  • Dramatik kurz vor dem Ende der internationalen Gentechnikkonferenz
    Mexiko brueskiert alle anderen Staaten, indem die Delegation bei der Vertragsstaatenkonferenz zum Cartagena Protokoll, die in Curitiba/Brasilien stattfindet, einen muehsam errungenen Konpromiss in letzter Minute wieder in Frage stellt.
    Bei den Verhandlungen um die Identifizierungspflichten von Staaten bei dem Export von Nahrungs- und Futtermittel mit gentechnisch veraenderten ...
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  • MOP3: Auf des Messers Schneide
    Kurz vor Ende der Konferenz über das Cartagena-Protokoll zu Biologischer Sicherheit (MOP3) ist keine Einigung abzusehen. Rund um die Uhr verhandeln die ...
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  • Konfrontationen bei den internationalen Gentechnikverhandlungen in Curitiba spitzen sich zu
    Neuseeland wird zurueckhaltender, aber Paraguay uebernimmt Rolle eines neuen Bremsers
    Die internationalen Verhandlungen im Rahmen des Cartagena Protokolls zur Biologischen Sicherheit, die diese Woche in Curitiba/Suedbrasilien stattfinden, gehen ...
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  • Illegaler Gen-Acker bedroht Weltnaturerbe
    Der Agrarkonzern Syngenta hat in Brasilien genetisch manipulierte Soja in unmittelbarer Nähe eines Weltnaturerbe-Reservate s angepflanzt.
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  • "Nur drin, was auch drauf ist"
    Agrar-Experte warnt vor unkontrolliertem Handel mit gentechnisch veränderten Produkten Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen drängen massiv auf den globalen Markt. Welche Regeln künftig für den weltweiten Handel gelten sollen, ist äußerst umstritten. Zu einer Einigung soll die dritte Konferenz über die "Konvention zur biologischen Sicherheit" führen, die bis Freitag im brasilianischen Curitiba stattfindet. Die Verhandlungsergebnisse könnten weitreichende Folgen haben. Im schlimmsten Fall, so der Agrar-Experte und Konferenz-Beobachter Rudolf Buntzel im heute.de-Interview, könnten gentechnisch veränderte Produkte künftig unbemerkt rund um den Globus importiert werden
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  • Brasilien für den Erhalt der biologischen Vielfalt
    Es scheint nur um ein einziges Wort zu gehen - aber davon hängt die weltweite biologische Sicherheit ab: "kann enthalten" oder "enthält" Gen-Pflanzen. Brasilien hat sich nun für die zweite Variante ausgesprochen .
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  • Syngenta baut illegal Gentech-Soja an
    Nachdem die Bauernorganisation Via Campesina in Brasilien ein illegales Versuchsfeld mit Gentech-Soja des Schweizer Agrochemiekonzerns Syngenta entdeckt hat, wurde dieses von über 1000 Bauern besetzt.
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  • Gentech-Nahrung: Brasilien will mit gutem Beispiel voran gehen
    Gastgeberland der Konferenz zu Biosicherheit für Kennzeichnung entsprechender Lebensmittel - USA, Argentinien und Kanada dagegen.
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  • Handelsrecht vor Umweltrecht? ? Die WTO ueberollt das Cartagena Protokol zur Biologischen Sicherheit
    Waehrend in Curitiba/Suedbraslien die 132 Mitgliedslaender der Konvention zur Biologischen Sicherheit ueber die Regeln verhandeln, wie man das Vorsorgeprinzip beim internationalen Handel mit Gentechnikprodukten sinnvoll umsetzen kann, sickern nach und nach Einzelheiten ueber eine Entscheidung des Schiedsgerichts der WTO durch. Jetzt wird deutlich, dass dieses WTO-Panel entschieden hat, dass sich die EU nicht auf das Cartagena-Protokoll zur Biologischen Sicherheit berufen kann, wenn die klagenden Parteien nicht Mitglied dieses internationalen Abkommens sind. Das trifft in diesem Fall mit den USA, Kanada und Australien zu.. Zu dieser Schlussfolgerung kommt das amerikanische Institut IATP (Institute for Agriculture and Trade Policy, Minneapolis), das eine Analyse des durchgesickerten vorlaeufigen Urteils vorgenommen hat.
    Das Cartagena Protokoll und die WTO stehen in einem Spannungsverhaeltnis. Schon in der Praeambel des Cartagena Protokoll heisst es, dass dieses Abkommen nicht ...
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  • Biosicherheit auf dem Prüfstand
    Im brasilianischen Curitiba hat gestern ein dreiwöchiger UNO-Verhandlungsmaratho n zu Biosicherheit und Artenvielfalt begonnen. Die Gentech-Lobby macht sich Hoffnungen, dass es bei der lediglich symbolischen Kennzeichnungspflicht im Handel mit gentechnisch manipulierten Organismen bleibt.
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  • Streit in der Regierung von Lula da Silva
    Curitiba, 13. Maerz 2006. Zur Eroeffnung der Konferenz ueber das Protokoll von Cartagena zu Biosicherheit (MOP3) thematisierte der Gouverneur des Bundesstaates ...
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  • Unstimmigkeiten zu Beginn der UN-Konferenz zu Biosicherheit
    Protestbewegung macht mit Gegenkongress und Aktionscamps mobil
    In der südbrasilianischen Stadt Curitiba hat die größte UN-Umweltkonferenz seit der Rio+10 in Johannesburg vor knapp vier Jahren begonnen. Gut 5.000 Delegierte ...
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  • Gegen strengere Gentech-Etikette
    In Brasilien beginnt eine Konferenz zum weltweiten Handel mit Gentech-Produkten. Dabei geht es auch um die Kennzeichnung von manipulierten Lebensmitteln. Die Agrarkonzerne können aber hoffen, dass die Regeln auch weiterhin weich bleiben (taz-Gerhard Dilger)
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  • Die Bedeutung der aktuellen Gentechnik-Gesetzesdebatte in der Europäischen Union für den Süden
    Diese Studie unternimmt den Versuch, auf der Grundlage der vorherrschenden Bedingungen und der aktuellen Diskussionen die unterschiedlichen Szenarien zu skizzieren und zu bewerten. Dabei wurde besonderer Wert gelegt auf die Einschätzungen der Akteure im Süden. (Autoren: Dr. Frank Augsten, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Dr. Rudolf Buntzel-Cano, EED)
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  • UNO-Konferenzen zu Biosicherheit und biologische Diversität
    Von Andreas Behn (Rio de Janeiro, 4. März 2006, npl).- Es steht viel auf dem Spiel, wenn sich Mitte März Vertreter von über 100 Regierungen im brasilianischen Curitiba treffen und versuchen, verbindliche Regeln für den Umgang mit Gentechnik festzulegen.
    Für die einen geht es dabei um den Erhalt der Biodiversität, für andere um die Privatisierung, sprich Patentierung genetischer Ressourcen. Diskutiert werden ...
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  • Was steht bei der Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zur Biologischen Sicherheit in Curitiba auf dem Spiel?
    Zum aktuellen Stand der Verhandlungen über die Dokumentierungsverpflichtungen im Internationalen Handel mit gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln
    Die letzte Mitgliederversammlung der Konvention zur Biologischen Sicherheit wurde von Brasilien und Neu Seeland blockiert. Die Verhandlungen unter dem ...
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  • Die Kolonisierung von Afrikas Landwirtschaft
    Südafrika ist bislang das einzige Land des Kontinents, das den Anbau genmanipulierter Pflanzen erlaubt. Aber viele andere afrikanische Länder bereiten sich darauf vor und arbeiten an Gentechnik-Gesetzen. Die USA und das UN-Umweltprogramm beraten sie dabei – und drängen die Entscheidungsfindung in eine gentechnikfreundliche Richtung. (E+Z - Mariam Mayet)
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  • Schlüsselfrage: Der internationale Handel mit gentechnisch veränderten Organismen
    Über den internationale Handel mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) verbreitet sich die Gentechnik in der Landwirtschaft und Ernährung unweigerlich weltweit. Die größten Agrarexporteure sind gleichzeitig die Hauptbetreiber von Gentechnik in der Landwirtschaft.
    US-Amerikanischer Mais wird von 160 Staaten importiert. Argentisches Soja ist ? zusammen mit brasilianischem und US-Soja - die weltweite Hauptsäule für die ...
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  • Warum ist die Konferenz in Curitiba für den EED so wichtig?
    Der Erfolg der ländlichen Entwicklungsarbeit des EED wird durch den internationalen Handel mit gentechnisch veränderte Organismen gefährtet.
    Der Evangelische Entwicklungsdienst EED beobachtet in enger Zusammenarbeit mit 17 Partnerorganisationen aus Entwicklungsländern die Verhandlungen zur ...
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  • CURITIBA ? FACTSHEET
    Hier einige Hintergrundsinformation und eine stichwortartige Einführung in wichtige Themen, die in Curitiba bei der Vertragsstaatenkonferenz anstehen.
    Die Konvention zur Biologischen Sicherheit (sog. Cartagena Protokoll) ist das völkerrechtliche Vertragswerk, das Regeln über den internationalen Verkehr mit ...
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  • Was steht in Curitiba bei der COP-MOP 3 zur Debatte?
    Zum aktuellen Stand der Verhandlungen über die Dokumentierungsverpflichtungen im Internationalen Handel mit gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln. Die letzte Mitgliederversammlung der Konvention zur Biologischen Sicherheit wurde von Brasilien und Neu
    Was steht bei der Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zur Biologischen Sicherheit in Curitiba auf dem Spiel? Die Verhandlungen unter dem Cartagena ...
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  • Die Agro-Gentechnik als Teil des internationalen Handelsregimes
    von Rudolf Buntzel, EED - Evangelischer Entwicklungsdienst
    Das internationale Regime des Handels mit Nahrungs-, Futtermitteln und verarbeiteten Agrarprodukten bestimmt die Diskussion, wie Gentechnik reguliert werden ...
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  • Die bestehenden Regelungen internationaler Verträge zu GVO
    von Rudolf Buntzel, EED - Evangelischer Entwicklungsdienst
    Die politische Auseinandersetzung hat sich nach dem Inkrafttreten des Cartagena Protokolls zur Biologischen Sicherheit (CPB) verlagert: Weg von der ...
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  • Brasilien bereitet sich auf die COP 8 vor
    von Rudolf Buntzel, EED - Evangelischer Entwicklungsdienst
    Genau wie in Deutschland bereiten sich in Brasilien sowohl die Regierung als auch die Zivilgesellschaft auf das im Maerz in Curitiba stattfindenden Megaevent ...
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  • WTO Beschluss zur Gentechnik schadet Entwicklungsländern
    Das WTO-Schiedsgericht hat eine vorläufige Entscheidung zur Klage der USA, Argentiniens und Kanadas gegen die Gentechnikpolitik der Europäischen Union gefällt. Danach soll das EU-Moratorium zur Zulassung von gentechnisch verändertem Saatgut und von Futter- und Lebensmitteln zwischen 1999 und 2004 ein Handelshemmnis dargestellt und gegen die Regeln der WTO verstoßen haben.
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  • Gentechnik-Streit: WTO gibt USA Recht
    Nach dem Zwischenbericht der Welthandelsorganisation verstärkt die EU den Druck auf jene Mitgliedsländer, die an nationalen Importverboten festhalten (tp-Brigitte Zarzer)
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