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Brasilien bereitet sich auf die COP 8 vor von Rudolf Buntzel, EED - Evangelischer Entwicklungsdienst Genau wie in Deutschland bereiten sich in Brasilien sowohl die Regierung als auch die Zivilgesellschaft auf das im Maerz in Curitiba stattfindenden Megaevent MOP 3/ COP 8 der Biodiversitaetskonvention vor.
Dies ist in Brasilien diesesmal besonders wichtig, das es einerseits Gastgeberland ist, was besondere Verpflichtung aber auch Moeglichkeiten bedeutet, und weil es andererseits als eines der Megadiverse Countries zu den Nationen zaehlt, die ein vitales Interesse an den moeglichen praktischen Erbegnissen der Implementierung der Konvention hat.
1. Vorbereitung der Regierung
Neben der aktiven Teilnahme an den internationalen Vorbereitungstreffen (SBSTTA-11, Montreal, Ad-hoc Working Groups, Granada) hat die brasilianische Regierung im Januar das "Nationale Vorbereitungskomittee COP 8" ins Leben gerufen.
Dieses besteht aus Vertretern von Regierung und Zivilgesllschaft und wir von der Casa Civil (was in Deutschland etwa dem frueheren Kanzleramtsministerium entspricht), dem Aussenministerium Itamaraty und dem Umweltministerium koordiniert.
Es teilt sich in drei Arbeitsgruppen auf:
AG Organ. und Logistik
AG Position Brasiliens
AG Mobilisierung
Aussenministerium
Aussenministerium
Umweltministerium
Die AG Mobilisierung hat bereits am 18. Jauar getagt, wobei klar wurde, dass das Umweltministerium weder ein klares Konzept fuer die Bekanntmachung der COP 8 noch ueber eine ausgearbetete Pressestrategie verfuegt. Es wurde bereits eine Untergruppe Mobilisierung der Zivilgesellschaft vereinbart.
Die zweite und wichtigste Arbeitsgruppe, zu der die Zivilgesellschaft ebenfalls Zugang hat, ist die AG Position Brasiliens. Dies hat eine Art informelles Vor-Treffen veranstalten und trifft sich ofiziell zu thematischen Sitzungen am 8., 9. und 10.02, am 15. und 16.2. sowie am 20. und 21.2.
Beim Umweltministerium ist ein Organisationsstab eingerichtet worden, fuer den Tony Gross, der schon an der Vorbereitung der Eco-92 beteiligt war. Hier wurde die Info-Broschuere zur COP uerberarbeitet und herausgegeben (http://www.cdb.gov.br/COP8)
die die meisten wichtigen Informationen ueber die COP 8 enthaelt.
Dieser Organisationsstab ist auch Anlaufstelle fuer die Unterstuetzung der Zivilgesellschaft sei es durch Vergabe von kostenlosem Ausstellungsplatz (der ofizielle Preis ist USD 400 pro quadratmeter!!) oder durch Beihilfe zu Reisekosten.
Desweiteren ist dieser Organisationsstab Anlaufstelle fuer die oertliche Organisation von sogenannten "parallelen Veranstaltungen", die weitgehend auf dem Ausstellungsgelaende ausserhalb des eigentlichen Messegebaeudes oder in Curitiba stattfinden werden.
Auf dem Messegelaende werden bis Maerz verschiedene Strukturen aufgebaut, unter anderem ein Indianerdorf mit mindestens drei grossen sogenannten "ocas", die Comunity-TABA (UNDP und Equator Initiative), das Forum der Zivilgesellschaft von FBOMS sowie der Markt der Brasilianischen Biodiversitaet mit Produkten aus alles Teilen Brasiliens.
2. Vorbereitung der Zivilgesellschaft
Die brasilianische Zivilgesellschaft konzentirert die Vorbereitung ihrer Teilnahme an COP und MOP im Brasilianischen Forum von NGOs und Sozialen Bewegungen fuer Umwelt und Nachhaltige Entwicklung - FBOMS, ein Netzwerk das seinen Sitz in Brasília hat und in verschiedenen Arbeitsgruppen organisiert ist. Die fuer die Vorbereitung wichtigste Arbeitsgruppe ist die AG Sozio-Biodiversitaet, aber auch andere Ags wie z.B. die der Klimaaenderungen, des Wassers oder der Waelder bereiten Beritraege zur COP 8 und MOP 3 vor. Neben FBOMS bereiten die Indigenen Voelker ein grosses Treffen und ihre Teilnahme vor, die Via Campesina und andere Landarbeiterbewegungen wollen ebenfalls in grosser Zahl teilnehmen.
Vertreter von FBOMS und der Indigenen Voelker nehmen aktiv an den internationalen Vorbereitungstreffen (Montreal, Grananda, siehe oben) und an den nationalen Treffen und fuehren die dort erhaltenen Informationen ueber die Ags wieder zusammen.
Forum der Zivilgesellschaft
Fuer internationale Besucher und Organisationen will FBOMS das Forum der Zivilgesellschaft anbieten, das auf dem Messegelaende stattfinden wird, aber noch von der Finanzierung abhaengt. Die thematische Gestaltung des Forums wird durch die Arbeitsgruppen von FBOMS vorbereitet, wobei aber auch Platz fuer Vorschlaege fuer andere Veranstaltungen offen bleibt. Diese sollten aber moeglichst fruehzeitig angemeldet werden. Weitere Auskuenfte und Anmeldungen ueber FBOMS.
Ausstellungsgelaende
Viele der Mitgliedsorganisationen, wie z.B. Greenpeace, Boticário, WWF, SPVS, Netzwerk Mata Atlântica u.a., aber auch FBOMS selber, werden mit Messestaenden auf dem Ueberdachten Ausstellungs-gelaende vertreten sein, auf dem auch die sogenannte "Feira da Biodiversidade Brasileira", also der Markt der Produkte der brasilianischen Biodiversitaet, stattfinden soll. Weiter Auskuenfte ueber FBOMS.
Observatório da Biodiversidade - Biodiversity-Watch und COP-Website
Das brasilianischen Fórum FBOMS strebt Mittelfristig dei Einrichtung einer staendigen Beobachtungsstelle fuer die Implementierung der CBD in Brasilien na. Der Arbeitsname hierfuer ist "Observatório da Biodiversidade" oder Biodiversity Watch. Da hierfuer vorerst noch keine Gelder zur Verfuegung stehen, soll waehrend der COP 8 ein Dokument lanciert werden, das die Implementierung der CBFD in Brasilien kritisch wuerdigt. Die Vorstellung des Dokuments soll im Rahmen eines kulturellen Ereignisses in Curitiba stattfinden.
Zu Beginn der MOP 3 soll eine eigens fuer die Weltereignisse kreierte Web-Seite lanciert werden, auf der taeglich neue Nachrichten ueber die COP abgerufen werden. Weiter werden Journalisten der NGOs anwesend sein und in konzertierter Aktion die neuesten Entwicklungen von MOP und COP weitergeben.
Zur Vorbereitung der COP 8 gibt es bereits eine Web-Seite der brasilianischen Zivilgesellschaft - www.cop8.org.brist die Adresse - hereinschauen lohnt sich!!
3. Veranstaltungen in und um die COP 8:
Side Events und Brasil Day
Ueber die Web-Seite des CDB-Sekretariats koennen bis zum 23.2. Vorschlaege fuer Side-Events eingereicht werden. Eine erste Liste von beantragten Side-Events liegt bereits vor.
Da von brasilianischen Organisationen viele Veranstaltungen vorgeschlagen wurden, die nicht den fuer Side-Events noetigen internationalen Inhalt haben, soll am 25.3. der sogenannte Dia Brasil oder Brasilien-Tag stattfinden. An diesem Samstag sollen Veranstaltungen zum Thema Brasilien und Biodiversitaete gebuendelt werden. Er findet in der Messehalle statt und es werden Vortraege, Diskussionen sowei Vorfuehrungen von Filmen oder kulturelle Veranstaltungen geboten. Diesen Tag also unbedingt freihalten.
Eine Auswahl von bereits geplanten internationalen parallelen Veranstaltungen:
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Noch wahrend der MOP 3 findet ein dreitaegiges wissenschaftliches Treffen statt, das vom Umwelt- und Wissenscahftsministerium veranstaltet wird, dessen Themen aber hauptsaechlich mit der COP zu tun haben. Es handelt sich um 3 Workshops mit jeweils drei Roundtables, das Programm steht noch nicht endgueltig fest.
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Diskussion "Business und Biodiversitaet": FBDS (Unternehmerstiftung fuer Nachhaltige Entwicklung), CNI (Nationaler Industrie-Verband) und FUNBIO (Biodiversitaetsfonds) - 23. und 24. Maerz am Sitz des Indistrieverbandes von Paraná. Themen: Good Practices, Finanzierungsmechanismen.
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Global Biodiversity Forum (Countdown 2010) - GBF, zwei Tage mit 4 Workshops zu Themen der 2010 - Ziele. Veranstaltet von UNEP, WRI und IUCN, aber bisher ohne brasilianische Beteiligung.
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Treffen der Megadiverse Countries - 26.3.
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Treffen der Laender des Mercosur
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Treffen der Umweltminister im Embratel - Convention Center
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Comunity Taba - UNDP und Equator Initiative - es handelt sich um ein noch zu errichtendes Gebauede auf dem Aussengelaende der Messe, wo lokale Gemeisnschaften zu verschiedenen "Tagesthemen", die mit MOP oder Cop zu tun haben arbeiten werden. Das Programm steht im Rahmen bereits fest und kann auf der Webseite abgerufen werden.
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Zähes Ringen in Brasilien
Die 132 Signatarstaaten des Cartagena-Protokolls verständigten sich einstimmig auf die Umsetzung strengerer Richtlinien bis zum Jahr 2012. Als größter Bremser hatte sich Mexiko erwiesen, das möglicherweise entstehende Probleme mit den USA und Kanada aufgrund anderer Handelsabkommen geltend machte. NGOs begrüßten den erzielten Kompromiss, da insbesondere Entwicklungsländer, die noch über keine eigenen Überwachungslabors oder verlässliche Gentechnikgesetze verfügen, einen Teil der Risikoanalyse auf die exportierenden Länder abwälzen können.
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Presse Erklärung
Internationale Gentechnikkonferenz in Brasilien mit Einigung in letzter Minute zu Ende gegangen
Die 132 Mitgliedsstaaten der Konvention zur Biologischen Sicherheit haben sich auf Regeln geeinigt, wonach das Vorkommen von Gentechnik bei Lebens- und ...
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Deklarationspflicht verschoben
Gentechnisch veränderte Produkte müssen im internationalen Handel erst vom Jahr 2012 an gekennzeichnet werden.
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GEN-Auszeichnung erst ab 2012
MOP3 beschliesst in letzter Minute: Gentechnisch veränderte Produkte müssen erst vom Jahr 2012 an gekennzeichnet werden.
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Analyse des verabschiedeten Verhandlungstextes zu Artikel 18.2
Dokumentierung von LMO-FFP im internationalen Handel Der Kompromisstext der Vertragsstaatenkonferenz zum Cartagena Protokoll zur Biologischen Sicherheit zum Artikel 18.2. baut auf auf den Vorschlag Brasiliens, der die Wende im Verhandlungsverlauf zu Beginn der Woche eingeleitet hat.
Grundlegende Struktur 1) Die Identitaet der GVO ist bekannt Statt fuer alle GVO im internationalen Handel von Nahrungs- und Futtermitteln die Kennzeichnung ...
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Dramatik kurz vor dem Ende der internationalen Gentechnikkonferenz
Mexiko brueskiert alle anderen Staaten, indem die Delegation bei der Vertragsstaatenkonferenz zum Cartagena Protokoll, die in Curitiba/Brasilien stattfindet, einen muehsam errungenen Konpromiss in letzter Minute wieder in Frage stellt.
Bei den Verhandlungen um die Identifizierungspflichten von Staaten bei dem Export von Nahrungs- und Futtermittel mit gentechnisch veraenderten ...
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MOP3: Auf des Messers Schneide
Kurz vor Ende der Konferenz über das Cartagena-Protokoll zu Biologischer Sicherheit (MOP3) ist keine Einigung abzusehen. Rund um die Uhr verhandeln die ...
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Konfrontationen bei den internationalen Gentechnikverhandlungen in Curitiba spitzen sich zu
Neuseeland wird zurueckhaltender, aber Paraguay uebernimmt Rolle eines neuen Bremsers
Die internationalen Verhandlungen im Rahmen des Cartagena Protokolls zur Biologischen Sicherheit, die diese Woche in Curitiba/Suedbrasilien stattfinden, gehen ...
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Illegaler Gen-Acker bedroht Weltnaturerbe
Der Agrarkonzern Syngenta hat in Brasilien genetisch manipulierte Soja in unmittelbarer Nähe eines Weltnaturerbe-Reservate s angepflanzt.
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"Nur drin, was auch drauf ist"
Agrar-Experte warnt vor unkontrolliertem Handel mit gentechnisch veränderten Produkten Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen drängen massiv auf den globalen Markt. Welche Regeln künftig für den weltweiten Handel gelten sollen, ist äußerst umstritten. Zu einer Einigung soll die dritte Konferenz über die "Konvention zur biologischen Sicherheit" führen, die bis Freitag im brasilianischen Curitiba stattfindet. Die Verhandlungsergebnisse könnten weitreichende Folgen haben. Im schlimmsten Fall, so der Agrar-Experte und Konferenz-Beobachter Rudolf Buntzel im heute.de-Interview, könnten gentechnisch veränderte Produkte künftig unbemerkt rund um den Globus importiert werden
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Brasilien für den Erhalt der biologischen Vielfalt
Es scheint nur um ein einziges Wort zu gehen - aber davon hängt die weltweite biologische Sicherheit ab: "kann enthalten" oder "enthält" Gen-Pflanzen. Brasilien hat sich nun für die zweite Variante ausgesprochen .
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Syngenta baut illegal Gentech-Soja an
Nachdem die Bauernorganisation Via Campesina in Brasilien ein illegales Versuchsfeld mit Gentech-Soja des Schweizer Agrochemiekonzerns Syngenta entdeckt hat, wurde dieses von über 1000 Bauern besetzt.
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Gentech-Nahrung: Brasilien will mit gutem Beispiel voran gehen
Gastgeberland der Konferenz zu Biosicherheit für Kennzeichnung entsprechender Lebensmittel - USA, Argentinien und Kanada dagegen.
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Handelsrecht vor Umweltrecht? ? Die WTO ueberollt das Cartagena Protokol zur Biologischen Sicherheit
Waehrend in Curitiba/Suedbraslien die 132 Mitgliedslaender der Konvention zur Biologischen Sicherheit ueber die Regeln verhandeln, wie man das Vorsorgeprinzip beim internationalen Handel mit Gentechnikprodukten sinnvoll umsetzen kann, sickern nach und nach Einzelheiten ueber eine Entscheidung des Schiedsgerichts der WTO durch. Jetzt wird deutlich, dass dieses WTO-Panel entschieden hat, dass sich die EU nicht auf das Cartagena-Protokoll zur Biologischen Sicherheit berufen kann, wenn die klagenden Parteien nicht Mitglied dieses internationalen Abkommens sind. Das trifft in diesem Fall mit den USA, Kanada und Australien zu.. Zu dieser Schlussfolgerung kommt das amerikanische Institut IATP (Institute for Agriculture and Trade Policy, Minneapolis), das eine Analyse des durchgesickerten vorlaeufigen Urteils vorgenommen hat.
Das Cartagena Protokoll und die WTO stehen in einem Spannungsverhaeltnis. Schon in der Praeambel des Cartagena Protokoll heisst es, dass dieses Abkommen nicht ...
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Biosicherheit auf dem Prüfstand
Im brasilianischen Curitiba hat gestern ein dreiwöchiger UNO-Verhandlungsmaratho n zu Biosicherheit und Artenvielfalt begonnen. Die Gentech-Lobby macht sich Hoffnungen, dass es bei der lediglich symbolischen Kennzeichnungspflicht im Handel mit gentechnisch manipulierten Organismen bleibt.
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Streit in der Regierung von Lula da Silva
Curitiba, 13. Maerz 2006. Zur Eroeffnung der Konferenz ueber das Protokoll von Cartagena zu Biosicherheit (MOP3) thematisierte der Gouverneur des Bundesstaates ...
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Unstimmigkeiten zu Beginn der UN-Konferenz zu Biosicherheit
Protestbewegung macht mit Gegenkongress und Aktionscamps mobil
In der südbrasilianischen Stadt Curitiba hat die größte UN-Umweltkonferenz seit der Rio+10 in Johannesburg vor knapp vier Jahren begonnen. Gut 5.000 Delegierte ...
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Gegen strengere Gentech-Etikette
In Brasilien beginnt eine Konferenz zum weltweiten Handel mit Gentech-Produkten. Dabei geht es auch um die Kennzeichnung von manipulierten Lebensmitteln. Die Agrarkonzerne können aber hoffen, dass die Regeln auch weiterhin weich bleiben (taz-Gerhard Dilger)
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Die Bedeutung der aktuellen Gentechnik-Gesetzesdebatte in der Europäischen Union für den Süden
Diese Studie unternimmt den Versuch, auf der Grundlage der vorherrschenden Bedingungen und der aktuellen Diskussionen die unterschiedlichen Szenarien zu skizzieren und zu bewerten. Dabei wurde besonderer Wert gelegt auf die Einschätzungen der Akteure im Süden. (Autoren: Dr. Frank Augsten, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Dr. Rudolf Buntzel-Cano, EED)
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UNO-Konferenzen zu Biosicherheit und biologische Diversität
Von Andreas Behn (Rio de Janeiro, 4. März 2006, npl).- Es steht viel auf dem Spiel, wenn sich Mitte März Vertreter von über 100 Regierungen im brasilianischen Curitiba treffen und versuchen, verbindliche Regeln für den Umgang mit Gentechnik festzulegen.
Für die einen geht es dabei um den Erhalt der Biodiversität, für andere um die Privatisierung, sprich Patentierung genetischer Ressourcen. Diskutiert werden ...
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Was steht bei der Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zur Biologischen Sicherheit in Curitiba auf dem Spiel?
Zum aktuellen Stand der Verhandlungen über die Dokumentierungsverpflichtungen im Internationalen Handel mit gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln
Die letzte Mitgliederversammlung der Konvention zur Biologischen Sicherheit wurde von Brasilien und Neu Seeland blockiert. Die Verhandlungen unter dem ...
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Die Kolonisierung von Afrikas Landwirtschaft
Südafrika ist bislang das einzige Land des Kontinents, das den Anbau genmanipulierter Pflanzen erlaubt. Aber viele andere afrikanische Länder bereiten sich darauf vor und arbeiten an Gentechnik-Gesetzen. Die USA und das UN-Umweltprogramm beraten sie dabei – und drängen die Entscheidungsfindung in eine gentechnikfreundliche Richtung. (E+Z - Mariam Mayet)
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Schlüsselfrage: Der internationale Handel mit gentechnisch veränderten Organismen
Über den internationale Handel mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) verbreitet sich die Gentechnik in der Landwirtschaft und Ernährung unweigerlich weltweit. Die größten Agrarexporteure sind gleichzeitig die Hauptbetreiber von Gentechnik in der Landwirtschaft.
US-Amerikanischer Mais wird von 160 Staaten importiert. Argentisches Soja ist ? zusammen mit brasilianischem und US-Soja - die weltweite Hauptsäule für die ...
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Warum ist die Konferenz in Curitiba für den EED so wichtig?
Der Erfolg der ländlichen Entwicklungsarbeit des EED wird durch den internationalen Handel mit gentechnisch veränderte Organismen gefährtet.
Der Evangelische Entwicklungsdienst EED beobachtet in enger Zusammenarbeit mit 17 Partnerorganisationen aus Entwicklungsländern die Verhandlungen zur ...
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CURITIBA ? FACTSHEET
Hier einige Hintergrundsinformation und eine stichwortartige Einführung in wichtige Themen, die in Curitiba bei der Vertragsstaatenkonferenz anstehen.
Die Konvention zur Biologischen Sicherheit (sog. Cartagena Protokoll) ist das völkerrechtliche Vertragswerk, das Regeln über den internationalen Verkehr mit ...
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Was steht in Curitiba bei der COP-MOP 3 zur Debatte?
Zum aktuellen Stand der Verhandlungen über die Dokumentierungsverpflichtungen im Internationalen Handel mit gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln. Die letzte Mitgliederversammlung der Konvention zur Biologischen Sicherheit wurde von Brasilien und Neu
Was steht bei der Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zur Biologischen Sicherheit in Curitiba auf dem Spiel? Die Verhandlungen unter dem Cartagena ...
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Die Agro-Gentechnik als Teil des internationalen Handelsregimes
von Rudolf Buntzel, EED - Evangelischer Entwicklungsdienst
Das internationale Regime des Handels mit Nahrungs-, Futtermitteln und verarbeiteten Agrarprodukten bestimmt die Diskussion, wie Gentechnik reguliert werden ...
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Die bestehenden Regelungen internationaler Verträge zu GVO
von Rudolf Buntzel, EED - Evangelischer Entwicklungsdienst
Die politische Auseinandersetzung hat sich nach dem Inkrafttreten des Cartagena Protokolls zur Biologischen Sicherheit (CPB) verlagert: Weg von der ...
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Brasilien bereitet sich auf die COP 8 vor
von Rudolf Buntzel, EED - Evangelischer Entwicklungsdienst
Genau wie in Deutschland bereiten sich in Brasilien sowohl die Regierung als auch die Zivilgesellschaft auf das im Maerz in Curitiba stattfindenden Megaevent ...
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WTO Beschluss zur Gentechnik schadet Entwicklungsländern
Das WTO-Schiedsgericht hat eine vorläufige Entscheidung zur Klage der USA, Argentiniens und Kanadas gegen die Gentechnikpolitik der Europäischen Union gefällt. Danach soll das EU-Moratorium zur Zulassung von gentechnisch verändertem Saatgut und von Futter- und Lebensmitteln zwischen 1999 und 2004 ein Handelshemmnis dargestellt und gegen die Regeln der WTO verstoßen haben.
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Gentechnik-Streit: WTO gibt USA Recht
Nach dem Zwischenbericht der Welthandelsorganisation verstärkt die EU den Druck auf jene Mitgliedsländer, die an nationalen Importverboten festhalten (tp-Brigitte Zarzer)
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